
100g Mehl,1 EL. Zucker, ½ Päckchen Trockenhefe,
200 ml lauwarmes Wasser,
Füttern am 5 + 10 Tag mit jeweils:
100g Weizenmehl, 150g Zucker, 200 ml Milch.
Mehl in eine gut verschließbare Schüssel sieben. Zucker und Hefe
zufügen und verrühren. Lauwarmes Wasser zugießen. Zutaten mit
einem Holzlöffel (wichtig !) von der Mitte her zu einem glatten Teig verrühren.
Schüssel mit dem Deckel fest verschließen. Hermann-Teig 2 Tage an
einem warmen Ort stehen lassen, dabei ab und zu umrühren. Anschließend
24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Von nun an so weiterarbeiten, wie bei einem geschenkten Hermann.
1. Tag: Teig ruhen lassen.
2.- 4. Tag: Teig je einmal umrühren
5. Tag: Hermann-Teig in eine größere Schüssel mit Deckel füllen
und füttern. Mehl, Zucker und Milch zufügen und mit dem Holzlöffel
verrühren.
6. - 9. Tag: Teig je einmal umrühren.
10. Tag: Teig nochmals füttern, wie am 5. Tag.
Hermann-Teig in 4 gleich große Portionen teilen. Teige an Freunde verschenken, als Hermann-Ansatz behalten oder damit backen.
Den Teig während der 10-tägigen Zubereitung in einem gut verschlossenen Gefäß im Kühlschrank aufbewahren. Wenn der Hermann zu warm steht, kann die Milchsäuregärung in Essigsäuregärung umschlagen. Dann wird der Teig ungenießbar, und riecht sehr unangenehm.
Der Hermann-Teig lässt sich problemlos einfrieren. Bei Bedarf bei Zimmertemperatur auftauen lassen und wie im Rezept beschrieben verarbeiten.
Wenn der Hermann-Teig für pikante Brote zu süß ist, für den ist der Siegfried-Teig ideal. Dafür setzt man den gleichen Grundteig wie beim Hermann an. Füttert ihn aber am 5. und 10, Tag statt mit 150g Zucker einfach nur mit je 2 Esslöffel Zucker.
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